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Klassischer Apfel-Rotkohl

An den Feiertagen gibt es ja bestimmte Gerichte, die in den Familien schon traditionsgemäß auf den Tisch kommen.
Bei der Familie von Madeleine gab es oft Braten mit Apfel-Rotkohl und Klößen.
Bis vor Kurzem war sie sich sogar sicher, dass ihre Mutter den besten Rotkohl macht!

Meist ist dieser aber für das „authentische“ Aroma mit Gänseschmalz gekocht und damit nun nicht mehr so vegan freundlich. Um aber dennoch alle an einen Tisch zu bekommen, haben wir uns an ein klassisches Rezept für Apfel-Rotkohl versucht und siehe da: Es geht easy vegan und mega lecker!

Eine Geheimzutat kommt am Ende dazu, dann schmeckt er rund und kommt bei groß und klein super gut an!
Wie Du Klöße zu einem deftigen Menü machen kannst, zeigen wir Dir übrigens hier, wenn du Kartoffelklöße magst, oder hier wenn Du eher ein Fan von Semmelknödeln bist.

Rotkohl

Apfel-Rotkohl

Madeleine
Vorbereitungszeit 20 Min.
Zubereitungszeit 40 Min.
Arbeitszeit 1 Std.
Gericht Beilage, Hauptgericht
Portionen 8 Portionen

Equipment

  • ggf. 1 Teesäckchen oder Gewürzsieb

Zutaten
  

  • 1 kg Rotkohl
  • 40 g pflanzliche Butter
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Äpfel
  • 1 EL Ahornsirup
  • 2 EL Rotweinessig
  • 250 ml Brühe
  • 1 TL Salz
  • 1-2 Lorbeerblätter
  • 4 Gewürznelken
  • 6 Wacholderbeeren
  • 2 TL Aprikosenmarmelade

Anleitungen
 

  • Den Rotkohl mit der Reibe oder einem Küchengerät in feine Streifen schneiden oder hobeln.
  • Zwiebel und Äpfel schälen und fein würfeln.
  • Einen großen Topf aufstellen und die Butter darin schmelzen.
  • Die Zwiebel- und Apfelwürfel in den Topf geben und 3-5 Minuten andünsten.
  • Nun den Rotkohl dazu, sowie Ahornsirup und Essig.
  • Alles kurz miteinander vermischen und 10 Minuten bei geschlossenem Deckel dämpfen.
  • Jetzt kann ein Großteil der Brühe dazugegeben werden. Ein wenig davon aber zurückbehalten. Ob sie komplett gebraucht wird, sieht man beim Kochen.
  • Die Gewürze, also Lorbeerblatt, Nelken und Wacholderbeeren entweder in ein durchlässiges Gefäß wie ein Teesäckchen geben und verschließen oder direkt mit in den Topf geben. In diesem Fall müssen die Gewürze hinterher wieder heraus gefischt werden. Außerdem kann schon etwas Salz hinzu.
  • Alles noch einmal gut verrühren und bei geschlossenem Deckel gute 30 Minuten weiter köcheln lassen.
  • Dabei immer wieder mal rühren und prüfen ob noch genügend Flüssigkeit da ist, dass es nicht anbrennt. Ggf. mit Brühe aufgießen.
  • Wenn der Rotkohl annähernd gar ist, kann abgeschmeckt werden.
  • Neben Salz und Essig, kommt noch Aprikosenmarmelade dazu. Diese sorgt für einen schönen runden und fruchtigen Geschmack.
  • Nun noch ein paar Minuten zu ende garen und servieren!

Notizen

Rotkohl schmeckt am zweiten Tag übrigens meist noch besser!
Er lässt sich also perfekt am Vortag vorbereiten.

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