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Vegane Bratensoße

Wenn man sich nicht vegan ernährt, hat man oft deftige Soßen in verschiedenen Ausführungen zur Auswahl.

Viele denken, dass das bei einer pflanzlichen Ernährung nicht möglich ist. Bei unserem Pilzragout zum Beispiel konnten wir Dir schon zeigen, dass es durchaus möglich ist eine leckere, cremige Soße auf den Tisch zu bringen.

Heute wollen wir dir zeigen wie man eine klassische und wirklich deftige Bratensoße auf Pflanzenbasis hin bekommt.

Sie ist unglaublich vielseitig und kann natürlich noch nach deinem Geschmack abgewandelt werden.

Vegane Bratensoße

Madeleine
Zubereitungszeit 40 Min.
Gericht Hauptgericht
Portionen 2 Portionen

Equipment

  • Pürierstab/Hochleistungsmixer

Zutaten
  

  • 1 große rote Zwiebel
  • 150 g Champignons
  • 1 EL Öl
  • 1 TL pflanzliche Butter
  • 1 Karotte (etwa 100g)
  • 1 Lorbeerblatt
  • 3 Pimentkörner
  • 3 Wacholderbeeren
  • 3 Thymian Zweige (frisch)
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 TL Zucker
  • 1 EL Mehl
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Sojasauce
  • 1 EL Rotweinessig
  • 2 TL Senf
  • 200 ml Rotwein

Anleitungen
 

  • Die Zwiebel abziehen und fein hacken.
  • Champignons putzen (nicht waschen) und ebenfalls klein schneiden.
  • Beides bei mittlerer Hitze in 1 EL Öl anschwitzen, bis die Zwiebeln glasig sind.
  • Dann die pflanzliche Butter dazugeben, sowie den Zucker und die Karotte in dünnen Scheiben (Schälen nicht notwendig, aber Strunk entfernen).
  • Thymianzweige, Tomatenmark und Mehl ebenfalls dazugeben und unter Rühren Röstaromen entstehen lassen. Es darf sich ruhig alles etwas dunkler färben (aber nicht anbrennen, daher fleißig rühren). Das kann einige Minuten dauern.
  • Nun wird mit Brühe und Rotwein abgelöscht, aber auch das Lorbeerblatt, Wacholderbeeren, Pimentkörner, die Sojasauce, der Rotweinessig und der Senf hinzu gegeben.
  • Alles gut verrühren, aufkochen und bei offenen Topf köcheln lassen.
  • Dies kann nochmals ca. 15 Minuten in Anspruch nehmen. Ab und zu rühren.
  • Langsam entfalten sich die Aromen und man kann nach Bedarf etwas Salz hinzu geben.
  • Bevor die Soße püriert wird, sollten die Karotten weich sein. Wenn das noch nicht der Fall ist, die Soße noch etwas länger kochen.
  • Thymianzweige, Wacholderbeeren, Pimentkörner und Lorbeerblatt aus der Soße nehmen und am Besten alles in ein anderes Gefäß zum Pürieren geben.
  • Die Soße mit einem Hochleistungsmixer oder einem Stabmixer ganz fein pürieren.
  • Wer es besonders cremig mag, kann die pürierte Soße auch noch durch ein feines Sieb streichen.
  • Die gewonnene Soße nun zurück in den Topf geben und auf dem Herd noch einmal aufkochen. Dann die Konsistenz prüfen und ggf. noch etwas Flüssigkeit hinzu geben. Pflanzliche Sahne passt in diesem Fall auch sehr gut. Wenn die Soße zu dünn erscheint, noch ein paar Minuten ohne Deckel einreduzieren lassen. Damit wird der Geschmack auch noch etwas kräftiger.
  • Abschmecken, fertig!

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