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Weihnachtsmenü III

Heute zeigen wir dir unseren dritten und für dieses Jahr letzten Vorschlag für ein tolles, pflanzliches Weihnachtsmenü.

Bei diesem Menü macht die wohlig wärmende und cremige Maronensuppe den Anfang.

Vorspeise: Maronensuppe

Als Hauptgang unseres Menüs haben wir das Pilzragout mit Kartoffelknödeln für dich. Schön cremig und für uns als Knödelfreunde immer eine gute Idee.

Hauptgericht: Pilzragout mit Kartoffelknödeln

Nun solltest du hoffen, noch genug Platz gelassen zu haben, denn zum Abschluss unseres deftigen Menüs gibt es ein Halbgefrorenes aus Haselnüssen und Schokosoße. -Zum Glück ist da kein extra Zucker drin!

Dessert: Halbgefrorenes aus Haselnüssen (ohne Zucker)

Das Menü vereint tolle, weihnachtliche Aromen und zumindest Dessert und Suppe lassen sich gut vorbereiten.

Die 1/2 und 1/2 Knödel sollten nicht zu lange im Voraus vorbereitet und gelagert werden ohne sie zu kochen, da sie mit der Zeit diese unschöne braun/graue Färbung bekommen.

Natürlich kannst du Komponenten beispielsweise zwischen unseren anderen beiden Weihnachtsmenüs gerne austauschen.

Wir freuen uns auf jeden Fall wenn wir jemanden dazu ermutigen können Weihnachten auch mal ohne tierische Produkte genießen.

Weihnachtsmenü III

Madeleine
Gericht Hauptgericht, Nachspeise, Vorspeise
Portionen 4 Personen

Equipment

  • Hochleistungsmixer

Zutaten
  

Maronensuppe

  • 2 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Öl
  • 400 g gegarte Maronen (vakuumiert)
  • 800 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Pflanzliche Sahne
  • 1 Lorbeerblatt
  • etwas Petersilie
  • Salz, Pfeffer
  • 4 EL vegane Creme Fraiche (optional)
  • etwas Zimt

Pilzragout

  • 1 gr. Zwiebel
  • 1 EL Butter
  • 500 g Pilze (z.B. Champignons)
  • 10 g getr. Steinpilze
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 1 Becher pflanzliche Creme Fraiche
  • Salz, Pfeffer
  • Paprikapulver (optional)
  • ½ Bund Petersilie
  • 1 EL Zitronensaft
  • etwas Speisestärke

Kartoffelknödel 1/2 & 1/2

  • 500 g Kartoffeln gekocht und geschält (vom Vortag)
  • 500 g Kartoffeln roh
  • 60 g Kartoffelmehl
  • 1 TL Salz
  • 1 Prise Muskat
  • ggf. eine Scheibe Toast als Füllung

Halbgefrorenes

  • 200 g Haselnüsse (ganz)
  • 700 ml Wasser
  • 180 g Datteln (entsteint und gehackt)
  • 3 EL Kartoffelstärke
  • ¼ TL Vanille ( oder 1 TL Vanilleextrakt)
  • 1 gr. Prise Salz
  • 1 EL Vodka (optional)
  • 1 EL Reissirup
  • 1 EL Nussmus (z.B. Erdnussmus)
  • 1 EL Kakaopulver
  • 3-4 EL Wasser

Anleitungen
 

Maronensuppe

  • Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln.
  • Maronen grob hacken.
  • Zwiebel, Knoblauch und Maronen in einem Topf mit Öl andünsten.
  • Nun der Brühe ablöschen, Lorbeerblatt hinzugeben und ca. 20 Min. köcheln lassen.
  • Dann vom Herd nehmen, Lorbeerblatt herausnehmen und fein pürieren.
  • Zum Schluss die pflanzliche Sahne einrühren, mit Salz, Pfeffer und etwas Zimt abschmecken und genießen.

Kartoffelknödel 1/2 & 1/2

  • Die rohen Kartoffeln schälen und reiben. Dann in einem sauberen Küchentuch gut ausdrücken. Die Flüssigkeit am Besten auffangen und den Bodensatz (Kartoffelstärke) später zusätzlich als Bindemittel einsetzen.
  • Die gekochten Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse drücken oder anderweitig zu Brei verarbeiten.
  • Die ausgedrückten, rohen Kartoffeln und gekochte Kartoffeln in eine große Schüssel geben, mit Salz und Muskat würzen und gemeinsam mit Kartoffelmehl und Stärke vom Kartoffelwasser gut verkneten.
  • Wer mag kann noch eine Scheibe Toast in Würfel schneiden und ohne Zugabe von Fett in einer Pfanne anrösten. Die Würfel dann zur Seite stellen.
  • Dann zu Knödeln formen (je kleiner, desto schneller sind sie gar). Und ggf. jeweils ein paar Toast Würfel in die Mitte geben.
  • Einen großen Topf mit Salzwasser aufsetzen und zum Kochen bringen.
  • Dann den Herd niedriger stellen (das Wasser darf nicht mehr sprudeln) und die Knödel langsam ins Wasser geben.
  • Nun je nach Größe 20-30 Minuten gar ziehen lassen.
  • Nun mit der Schaumkelle aus dem Wasser holen und servieren.

Pilzragout

  • Die Zwiebel schälen und fein würfeln.
  • In einem Topf nun die Zwiebel in der Butter glasig dünsten.
  • Die Steinpilze in eine kleine Schüssel geben und in heißem Wasser einweichen.
  • Die frischen Pilze in Scheiben schneiden und zu den glasigen Zwiebelwürfeln geben.
  • Eine Weile anbrate und rühren, damit sie nicht anbrennen.
  • Wenn die Pilze weich geworden sind mit der Brühe und dem Einweichwasser der Steinpilze ablöschen.
  • Die getrockneten und eingeweichten Steinpilze nun fein hacken und mit in den Topf geben.
  • Petersilie waschen und fein hacken.
  • Nun die Creme Fraiche hinzugeben und mit Salz, Pfeffer (optional Paprikapulver) und Zitronensaft abschmecken. Je nachdem wie die Konsistenz der Soße gewünscht ist, noch etwas Flüssigkeit (Brühe oder Wasser) hinzugeben oder mit etwas in kaltem Wasser aufgelöster Speisestärke abbinden.
  • Zum Schluss die Petersilie hineingeben und servieren.

Halbgefrorenes

  • Die Schale der Haselnüsse muss zunächst entfernt werden.
  • Dafür die Nüsse im Ofen (flach auf einem Backblech ausgelegt) oder in einer Pfanne ohne Fett angeröstet werden.
  • Die Nüsse dabei gut im Auge behalten, sie brennen schnell an.
  • Wenn die Schale leicht Farbe genommen hat und die Nussaromen zu riechen sind, sind sie soweit.
  • Auf ein Küchentuch geben, die Ende wie zu einem Säckchen zusammen nehmen und die Nüsse in dem Tuch aneinander reiben. Dabei sollte sich die Schale lösen. Dies eine Weile machen bis die Schale weitestgehend abgerubbelt ist.
  • Die geschälten Haselnüsse zusammen mit dem Wasser in einen Hochleistungsmixer geben und mixen bis eine feine Creme entstanden bzw. die Nüsse sehr fein sind. Das dauert ein paar Minuten und die Masse wird recht hell dabei.
  • Nun die restlichen Zutaten hinzu geben.
  • Also Datteln, Stärke, Vanille und Salz ebenfalls in den Mixer geben und wieder einige Minuten MIxen. Das gemisch wird dabei ein wenig warm, aber das ist ok.
  • Nun die Masse schon einmal abschmecken. Ist die Süße ausreichend und schon cremig genug? Gff. noch etwas Dattelsirup oder andere flüssige Süße dazugeben und nochmals mixen.
  • Zum Schluss optional noch etwas Vodka dazu geben. Das soll die Konsistenz etwas cremiger machen.
  • Nun die Schokoladensoße zubereiten.
  • Den Reissirup, das Nussmus, das Kakaopulver und zunächst 3 EL Wasser in einer kleinen Schüssel verrühren. je nach Konsistenz ggf. noch etwas mehr Wasser hinzu geben. Die Soße darf dickflüssig sein, aber sollte schon fließen. Auch hier kurz abschmecken ob die Soße süße genug ist.
  • Nun eine Kastenform mit Backpapier auskleiden.
  • Der Boden der Kastenform wird später die Oberseite des Halbgefrorenen sein. Daher zuerst etwas Nüsse oder auch Früchte zur Dekoration hineinlegen und mit etwas Schokoladensoße besprenkeln. Dann einen Teil der Nussmasse obendrauf geben und im Wechsel mit der Schokosoße einschichten.
  • Das Ganze dann in den Gefrierschrank geben und für ca. 4 Stunden gefrieren.
  • Wir empfehlen es nicht so viel länger im Tiefkühler zu lassen, da es dann an Cremigkeit verliert.
  • Etwa 15 Minuten vor dem Servieren aus dem Gefrierschrank holen und auf eine Platte stürzen. Das Backpapier nun abziehen und etwas antauen lassen. Wenn es bereits komplett durchgefroren ist, braucht es etwas länger zum Antauen. Nun in Scheiben schneiden und servieren.

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