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Pflanzliche Öle und Fette

Öle und Fette werden oft verteufelt als Dickmacher und überhaupt seien sie doch eigentlich völlig überflüssig und machen sogar krank.

Wir wollen dir zeigen, dass Öle und Fette in der Ernährungspyramide (nicht nur der Veganen) ihre Berechtigung haben.

Zunächst einmal gibt es tatsächlich essentielle Fette, die dem Körper zugeführt werden müssen um optimal zu funktionieren. Das spielt bereits bei der Entwicklung des Fötus im Mutterleib eine wichtige Rolle!

DHA und EPA sind die essentiellen Fette, die für die Gehirnentwicklung und das Zentrale Nervensystem wichtig sind und daher auch in guten Milchpulvern für Babys enthalten ist. Sie zählen zu den Omega-3-Fetten und sollten unbedingt in jedem Alter auf dem Speiseplan stehen.

Das solltest du wissen:

  • die essentiellen Fettsäuren sind z.B. Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren (mehrfach ungesättigte Fette), die der Körper nicht selbst herstellen kann
  • es gibt gute Fette
    • ungesättigte Fettsäuren wie in Avocado, Hülsenfrüchten, Nüssen
  • es gibt weniger gute Fette
    • gesättigte Fettsäuren wie in Chips oder Pommes, aber besonders in tierischen Produkten
    • auch pflanzliche Fette können gesättigte Fettsäuren enthalten, wie Palm- oder Kokosöl
  • das Verhältnis von Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren sollte bei etwa 5:1 liegen => in der Regel wird hierzulande deutlich zu viel Omega-6 gegessen, was Entzündliche Prozesse im Körper fördert
  • Nicht jedes Öl ist für jede Anwendung geeignet
    • Leinöl ist reich an Omega-3, eignet sich aber nicht zum erhitzen und sollte kalt zum Beispiel in Smoothies untergebracht werden. Alternativ kannst du aber auch möglichst frisch geschrotete Leinsamen in dein Müsli oder Porridge rühren.
    • Olivenöl bringt einfach ungesättigte Fettsäuren mit. Hat aber einen wahrnehmbaren Eigengeschmack, weshalb es sich für Salate oder zum Dippen eignet, aber nicht zum Backen von Kuchen und Co.
    • Rapsöl ist ein echter Allrounder und kann zum Braten, aber auch für unsere vegane Mayo beispielsweise und zum Kuchenbacken verwendet werden. Dabei besteht es aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren und hat Vitamin E im Gepäck.
    • Kokosöl liegt irgendwie im Trend, ist aber auch umstritten. Die enthaltene Laurinsäure macht es besonders Hitzestabil. Zum Braten also sehr gut geeignet, aber auch zum Beispiel in Energy Balls macht es eine gute Figur. In Maßen auf jeden Fall ok, aber ökologisch durch die langen Transportwege nicht die Beste Alternative.

Wusstest du außerdem, dass allgemein empfohlen wird Fisch zu essen, weil dieser die guten Omega-3-Fette liefert? -Und das nur weil Fische Algen essen!

Wenn du also etwas mehr Omega-3-reiche Lebensmittel inklusive Algen in deinen Speiseplan unterbringst oder vegane Omega-3-Supplemente nimmst, ist deine Versorgung gesichert und du kannst problemlos auf Fisch verzichten.

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